Mechatroniker*innen bauen aus mechanischen, elektrischen und elektronischen Baugruppen und Komponenten komplexe mechatronische Systeme, z. B. Roboter für die industrielle Produktion. Bevor sie eine automatisierte Produktionsanlage, Fertigungsstraße oder ein vernetztes Produktionssystem montieren, analysieren sie genau, was das System leisten soll und wie die Teile zusammenspielen.

Sie bauen die Komponenten in der Werkstatt oder vor Ort beim Kunden zu mechatronischen Systemen zusammen. Sie verbinden elektronische Bauelemente oder Baugruppen mit mechanischen Bauteilen, mit Ventilen, Pumpen und Schlauchleitungen. Die fertigen Anlagen nehmen sie in Betrieb, programmieren sie oder installieren zugehörige Software. Dabei richten sie sich nach Schaltplänen und Konstruktionszeichnungen und prüfen die Anlagen sorgfältig, bevor sie diese an ihre Kunden übergeben.

Mechatroniker*innen warten und reparieren bestehende Systeme, ggf. auch vernetzte Anlagen oder Anlagen für die Additive Fertigung (3-D-Druck). Treten Störungen auf, stellen sie mit geeigneten Diagnoseverfahren fest, wo der Fehler liegt. Darüber hinaus rüsten sie Anlagen um, erweitern diese oder tauschen technisch überholte Komponenten aus.

Beginn:

Mi., 05.10.2022

Dauer:

28 Monate in Vollzeitform

Praktische Ausbildung:

Mo - Fr von 06:00 - 14:00 Uhr bzw. von 14:00 - 22:00 Uhr

Theoretischer Unterricht:

alle 3 Wochen im Blockunterricht

Abschluss:

Die Teilnehmer*innen werden im Rahmen der Umschulungsmaßnahme intensiv auf die Abschlussprüfung Teil 1 und Teil 2 vorbereitet. Nach erfolgreicher Prüfung Erwerb des anerkannten Berufsabschlusses Mechatroniker*in (IHK).

Voraussetzungen:

  • Mindestens Hauptschulabschluss
  • Erfolgreiches Eignungsgespräch
  • Handwerkliche Fähigkeiten
  • Technisches Grundverständnis
  • Räumliches Vorstellungsvermögen

Ansprechpartner

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Die Inhalte der 28-monatigen Umschulung lehnen sich an die Verordnung über die Berufsausbildung in den industriellen Metall- und Elektroberufen an. Ihre praktische Ausbildung in unserer gut ausgestatteten Lehrwerkstatt erfolgt an computergesteuerten Maschinen, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen.

 

• Arbeits- und Umweltschutz

• Arbeitsorganisation

• Wirtschafts- und Sozialkunde

• Mathematik und physikalische Grundsätze

• Technische Kommunikation

• Werkstoffkunde

• Metallbearbeitung

• Grundlagen der Elektrotechnik

• Sensorik

• Netzwerktechnik

• Konventionelle Fertigungsverfahren

• CNC-Grundlagen

• SPS-Programmierung

• Programmierung von CNC-Maschinen

• Robotik

• Wartung mechatronischer Systeme

• Grundlagen der Pneumatik und Elektropneumatik

• Methoden zur Qualitätssicherung

Neben oben genannten Voraussetzungen sollten Bewerber*innen folgende Anforderungen mitbringen:

 

• Farbsehvermögen

• Sorgfalt (z. B. beim Einstellen von Sensoren)

• Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z. B. beim Drehen, Fräsen und Löten)

• Beobachtungsgenauigkeit (z. B. Überwachen von Produktionsanlagen)

• Technisches Verständnis (z. B. Durchführen von Einstell-, Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten)

• Grundkenntnisse Englisch

 

 

 

 

Die Umschulungsmaßnahme zum Mechatroniker (m/w/d) ist nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) zertifiziert.

Abrechnung über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder andere Kostenträger möglich. Im Preis sind alle notwendigen Lehr- und Lernmittel enthalten. Hierzu gehören ein Bücherpaket, Lehrgangsunterlagen, Schreib- und Ordnungsmaterialien, Schutzbekleidung sowie alle erforderlichen Fertigungsmaterialien. Nicht enthalten sind Verpflegung und Getränke.