SOPHIE

Das Ende 2017 abgeschlossene Forschungsprojekt SOPHIE fokussierte die Entscheidungsunterstützung für Produktionsmitarbeiter bei planerischen Tätigkeiten mittels digitaler Technologien. Kern des Projektes war es, die Realwelt in der Produktion mit der Digitalen Fabrik in Echtzeit zu verknüpfen. Die gewonnenen Forschungsergebnisse wurden jetzt in einem Buch publiziert. Die Handlungsmöglichkeiten von Industrie 4.0 sowie die Bandbreite von Chancen, die die Digitalisierung bietet, werden darin verdeutlicht und gleichzeitig auch Grenzen aufgrund betrieblicher Rahmenbedingungen angesprochen. Das Buch ist im Shaker-Verlag erschienen und über die ISBN 978-3-8440-5852-9 im Handel erhältlich.

 

ADAPTION

Im Forschungsprojekt ADAPTION laufen derzeit die Entwicklungsstränge der einzelnen Verbundpartner zusammen. So wird ein speziell für Klein- und Mittelbetriebe entwickeltes Reifegrad- und Vorgehensmodell softwaretechnisch umgesetzt. Dieses Tool unterstützt die Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung der individuellen Industrie-4.0-Vision. Das Projekt läuft noch bis Ende 2018. Auf einer gemeinsamen Veranstaltung am 19. Oktober 2018 im VDMA-Haus in Frankfurt am Main stellt das Projektkonsortium zusammen mit den weiteren vom BMBF geförderten Verbundprojekten im Themenfeld "Industrie 4.0 - Forschung auf den betrieblichen Hallenboden" ihre Ergebnisse vor. Interessierte können sich noch bis 11. Oktober zu dieser Veranstaltung anmelden.

 

ABILITY

Im neuen Jahr startet das Festo Lernzentrum mit dem Projekt ABILITY. Die Verbindung von Sachgütern und Dienstleistungen zu hybriden Leistungsbündeln führt zu neuen Formen der Wertschöpfung: Das Produkt wird zum materiellen Träger einer Vielzahl von Dienstleistungen. So können für individuelle Kundenanforderungen passgenaue Lösungen erbracht, Kundenzufriedenheit und Kundenbindung erhöht sowie neue Geschäftsfelder für Unternehmen erschlossen werden. Das geschieht meist in Unternehmensnetzwerken und wird durch intelligente Technologien und Vernetzungsmöglichkeiten unterstützt. Die Unternehmen stellt dies jedoch vor große Herausforderungen: Neue hybride Geschäftsmodelle sowie die Zusammenarbeit in komplexen Netzwerken haben Auswirkungen auf bestehende Abläufe und sind Auslöser von Veränderungsprozessen. Im Förderschwerpunkt "Arbeit in hybriden Wertschöpfungssystemen" sollen übertragbare Werkzeuge und Modelle für eine humane Gestaltung und Organisation der Arbeit in diesen neuen Wertschöpfungssystemen entwickelt werden. Dazu gehört beispielsweise die Befähigung der Beschäftigten, in digital verbundenen Unternehmensnetzwerken und veränderten Unternehmen-Kunden-Beziehungen zu arbeiten.

-Eva Minnig-

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